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Freitag, 29. März 2013

und ich dachte ich hätte dir was bedeutet

das nicht aufzuschreiben würde mich womöglich auffressen, denn die worte für diese geschichte habe ich mir im kopf schon zurecht gelegt, im abteil für das kleine mädchen möchte doch einmal besonders sein.
 
es war freitag vor zwei wochen, wie immer wollten wir uns betrinken und anschließend in den club fahren. vom vodka hab ich aber leider schon wieder zu viel erwischt und meine beste freundin schleppte mich zur ihr nachhause. ich, sturzbetrunken, begriff nicht, dass ich kaum mehr gerade gehen konnte und fühlte mich blendend, zog mich in ihrem zimmer aus und schmiss mich wütend aufs bett. feiern wollte ich, mit typen rumknutschen um den wehrten herrn f. zu vergessen. es kam wie es kommen musste und ich saß ewig in unterwäsche und kotzend vor dem klo. f. schrieb mir, ja, es machte mich glücklich, so richtig übertrieben glücklich und das erste was ich antwortete war 'holst du mich ab?'. gesagt - getan. nach 2 stunden, kotzen und bisschen schlafen, hat auch er es zu mir geschafft. er war hackedicht und sein bester kumpel fuhr mit dem auto, logisch. ich lag irgendwie verkrüppelt in rock und hohen schuhen zwischen vodkaflaschen auf der rückbank. gezittert wie eine bekloppte hab ich übrigens auch, hatte ja schon jeglichen mageninhalt verloren. bei ihm zuhause zog ich mich sofort bis auf unterwäsche und oberteil aus. f: 'hast du dich da am arm selbstverletzt?' - 'sieht man das so schlimm?' - 'ohja'. er wollte nichts weiter wissen und ich schmiss mich ins bett, einerseits wusste ich, dass wir jetzt bestimmt nicht friedlich nebeneinander einschlafen werden, aber andererseits war ich froh, endlich mal ruhig liegen zu können, denn mein kopf machte tausend drehungen in einer minute. es dauerte keine 5 atemzüge bis ich nackt im bett lag und er nur mehr in boxershorts auf mir. f: 'wir dürfen nicht miteinander schlafen, wir müssen es langsam angehen!' und das aus dem mund eines betrunkenen. 'dein körper ist so schön!' - 'ist er nicht' - 'und ob er das ist!' nach ner stunde rumknutschen und sonst so zeug haben wir noch meine klamotten gesucht, was sich als äußerst schwierig erwies, denn er dürfte sie kreuz und quer durchs zimmer geschossen haben, aber irgendwann hatte ich dann wenigstens ne unterhose. bevor ich einschlief, flüsterte er noch: 'ich glaub ich hab mich irgendwie in dich verliebt' mein langsam ausgenüchtertes gehirn flüsterte nur zurück: 'das kannst du jetzt schon sagen?' - 'fühlst du da denn nichts?' er küsste mich und ich schlief mit nem mega schnellen herzschlag ein. völlig restfett lag ich nun am samstag neben ihm, er wirkte ziemlich glücklich, so als würde er sich freuen, dass ich noch in seinem bett liege und beteuerte mir hundert mal wie sehr er mich nicht mag und ich war so fertig und so perplex, dass ich nichtmal antworten konnte. stundenlang lagen wir einfach nur da. er strich mir über die oberschenkel, meinen bauch, mein gesicht. 'du bist so schön.' und dieses gefühl, dass ein wahnsinnig toller mensch so etwas zu mir sagt, hat mich so unbeschreiblich erfüllt, ich fühlte mich so wohl neben ihm, auch wenn ich ziemlich neben der spur war. 'unsere lippen passen perfekt aufeinander, so als würden wir wirklich zusammen gehören!' und als ich nach vielen stunden heimfuhr, begleitete er mich noch zum bus und küsste mich sogar nüchtern in der öffentlichkeit. mein herz zerriss es förmlich und ab da meldete er sich nicht mehr.

1 Kommentar:

  1. hey, habe dir einen blogaward verliehen, weil ich finde das dein blog es wirklich verdient hat:)
    und die geschichte ist echt irgendwie..hmh traurig, ich versteh nicht so ganz warum jemand sagt das er sich verliebt hat und sich dann nicht mehr meldet - ok das ist jetzt auch nicht wirklich hilfreich:D
    naja, ich lass mal noch ganz liebe grüße hier:)

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